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Juli 02, 2026

„Kurze Montagezeiten sind in der Praxis das A und O“: Schletter zieht Fazit zur Intersolar

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Kirchdorf/Haag, 2. Juli 2026. Noch schnellere und noch wirtschaftlichere Installation – dies waren laut dem weltweit tätigen PV-Montagehersteller Schletter die wichtigsten Themen in Bezug auf Montagelösungen auf der Intersolar 2026. Dies zeigte sich auch am Schletter-Messestand: Besonders gefragt waren Montagesysteme, die den Installationsaufwand deutlich reduzieren. Publikumsmagnet war insbesondere das neue Rafter-System für Freilandanlagen.

„Kurze Montagezeiten und einfaches Handling sind in der Praxis das A und O, und zwar über alle Produktgruppen hinweg,“ fasst Schletter-CEO Daniel Rehm seinen Eindruck von den Top-Themen auf der Messe zusammen. „Das zeigt sich unter anderem darin, dass unser neues Rafter-System als echte Innovation wahrgenommen wird und großes Interesse gefunden hat.“ Die erstmals auf der Intersolar vorgestellte Einschublösung für fest aufgeständerte Freilandprojekte verkürzt die Gesamt-Montagezeit um rund 30 Prozent. Die eigentliche Modulmontage ist bis zu 70 Prozent schneller als bei konventionellen Systemen. Statt die Module von oben aufzulegen und zu fixieren, werden sie bei dem neuen System von unten in die Tragstruktur eingeschoben.


Ebenfalls groß war das Interesse an der weiterentwickelten Agri-PV-Version des 1P Trackers. Der Tracker erreicht bei maximalem Anstellwinkel eine Bodenfreiheit von 2,1 Metern bis zur Modulunterkante. Damit erfüllt er ein zentrales Kriterium, das bei vielen europäischen Agri-PV-Förder- und Zulassungsmodellen entscheidend ist. „Agri-PV liegt weiter stark im Trend“, betont Thomas Dorsch, Global Director Sales Ground Mount bei Schletter. „Vor allem aus Italien kamen sehr konkrete Rückfragen zu dieser Lösung. Dort ist die ausreichende Bodenfreiheit häufig Voraussetzung dafür, dass Agri-PV-Projekte überhaupt umgesetzt werden können.“


Im Dachsegment spielte das Thema Gründächer eine wichtige Rolle. „Für Gründächer gibt es bislang nur wenige hochwertige Montagesysteme, die sich einfach planen und schnell installieren lassen. Die Erweiterung unseres bewährten Flachdachsystems FixGrid Pro schließt diese Lücke“, so Stephan Wild, Commercial Director Residential and C&I DACH bei Schletter. Mit zusätzlichen Stützblechen lässt sich das „FixGrid Pro“ nun auch auf Gründächern mit Aufbauhöhen von bis zu 35 Zentimetern einsetzen, ohne die bewährte Systemarchitektur oder die bekannten Montageabläufe zu verändern. Auch im Dachsegment ist Geschwindigkeit entscheidend, vor allem bei Großprojekten. Schletter präsentierte das System der Enstall-Marke „PanelClaw“, das komplett ohne Modulklemmen auskommt. „Wave ist sicher eines der am schnellsten zu montierenden Dachsysteme am Markt“, so Wild. Das System ist vor allem für gewerbliche Dachprojekte konzipiert, bei denen große Flächen schnell und zuverlässig belegt werden müssen.


Besonders stark waren dieses Jahr Standbesucher aus Großbritannien, Irland und Italien am Schletter-Stand vertreten. Hinzu kommt eine deutlich gestiegene Zahl von Projektanfragen aus der Türkei, Rumänien und Bulgarien. „Das sind Wachstumsmärkte, die wir mit unseren zusätzlichen Produktionsstandorten in Großbritannien und Tschechien gut und mit kurzen Lieferzeiten bedienen können“, so Rehm.

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