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FASSADENSYSTEME

DIE VERTIKALE VARIANTE

Schletters Solarmontagesysteme für Fassaden bieten eine Lösung zur nahtlosen Integration von Solarmodulen in die Fassade Ihres Gebäudes. So können Sie Sonnenenergie effizient und nachhaltig nutzen. Unser umfangreiches Angebot umfasst aufgeständerte und parallele Solarfassadensysteme, die höchsten Qualitätsansprüchen gerecht werden.

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MÜHELOSE EINRICHTUNG & MASSGESCHNEIDERTE WINKEL

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EINFACHE UND EFFIZIENTE INSTALLATION

Schletters Solarmontagesysteme für Fassaden sind für eine schnelle und problemlose Montage konzipiert. Durch die benutzerfreundlichen Konstruktionsprinzipien ist eine leichte Installation gewährleistet, die Ihnen wertvolle Zeit und Mühe spart.

OPTIMIERTE FESTSTEHENDE ABSCHNITTE

Unsere Montagesysteme beinhalten optimierte feststehende Abschnitte, die präzise Einstellungen zum Erreichen der gewünschten Panelneigung ermöglichen. Sie haben die vollständige Kontrolle über den Winkel und können so eine optimale Energieerzeugung Ihrer Solarmodule sicherstellen.

IN 5 GRAD-SCHRITTEN EINSTELLBAR

Nehmen Sie eine mühelose Feinabstimmung der Positionierung Ihrer Solarmodule vor. Schletters Solarmontagesysteme können in 5-Grad-Schritten verstellt werden und bieten Ihnen so die Möglichkeit, Ihre Anlage flexibel und individuell an Ihre Bedürfnisse anzupassen. Diese einreihige Modulbaugruppe lässt sich auf einen Neigungsbereich von 50 bis 75 Grad mit Fassadenstützen einstellen.

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DAUERHAFTE QUALITÄT

Unsere Systeme sind für eine langfristige Spitzenleistung konstruiert. Sie bieten Ihnen eine zuverlässige und dauerhafte Solarlösung, die auch unter schwierigsten Umgebungsbedingungen höchsten Anforderungen gerecht wird. Unser Qualitätsanspruch spiegelt sich in jedem Detail unserer Systeme wider, um eine dauerhafte Stabilität zu gewährleisten.

NAHTLOSE INTEGRATION

ARCHITEKTURÄSTHETIK TRIFFT AUF SOLAREFFIZIENZ

Mit ihrer außergewöhnlichen Funktionalität fügen sich unsere Solarmontagesysteme nahtlos in Ihr Gebäude ein. So bleibt seine architektonische Integrität gewahrt, während gleichzeitig das Potenzial für eine saubere Energieerzeugung erschlossen wird. Ob modernes Geschäftsgebäude oder traditionelles Wohnhaus – unsere Systeme passen sich jeder Ästhetik an. 

Und hinsichtlich der Kompatibilität sind unsere Fassadensysteme so konzipiert, dass sie reibungslos mit verschiedenen Oberflächen und Baumaterialien harmonieren. Von Beton und Stahl bis hin zu Holz und Verbundwerkstoffen tragen unsere Montagesysteme den einzigartigen Gegebenheiten Ihres Gebäudes Rechnung und gewährleisten eine sichere und zuverlässige Installation. Wir wissen, dass jedes Gebäude seine eigenen, individuellen Anforderungen hat: Um diese Anforderungen zu erfüllen, zeichnen sich unsere Fassadensysteme durch Langlebigkeit und Anpassungsfähigkeit aus.

SICHERHEITSHINWEISE

EINSCHLÄGIGE VORSCHRIFTEN FÜR DIE MONTAGE VON PV-ANLAGEN AN FASSADEN

Bei der Montage von Photovoltaikanlagen an Gebäudefassaden sind besondere, von den Glasherstellern festgelegte Vorschriften zu beachten. Neben den üblichen Gewährleistungsrisiken wie Undichtigkeit des Daches oder Beschädigung von Modulen besteht ein zusätzliches Risiko der Verletzung von Personen bei mangelhafter Befestigung oder durch die Auswahl ungeeigneter Module.

Die folgenden Empfehlungen sollen dem Planer/Installateur helfen, solche Risiken zu mindern und eine sichere und professionelle Ausführung zu gewährleisten:

ALLGEMEINE EMPFEHLUNGEN

  • Bei der Umsetzung von Solarprojekten an Fassaden sind alle baurechtlichen Normen und Zulassungsbedingungen einzuhalten. 
  • Als Fachmann auf seinem Gebiet ist der beauftragte PV-Installateur verpflichtet, den Endkunden über alle möglichen Risiken und erforderlichen Genehmigungen zu informieren und die geltenden Normen als „Stand der Technik“ zu beachten. 
  • Selbstverständlich ist jede an einer Gebäudefassade montierte Modulbaugruppe als Einzelfall zu betrachten, insbesondere dann, wenn es sich bei der Einsatzfläche um ein öffentliches Gebäude handelt und der Bereich unter der Fassadenbaugruppe allgemein zugänglich ist.

MONTAGEVARIANTEN

Es gibt zwei grundlegende Varianten: 

  • Der Begriff Vertikalverglasung wird dann verwendet, wenn das Photovoltaikmodul parallel zur Wand entweder direkt auf der Oberfläche oder mit einem bestimmten Abstand zur Oberfläche montiert ist.
  • Eine Horizontalverglasung liegt vor, wenn die Module in einem bestimmten Winkel montiert sind und von der Form her einer „Vordachkonstruktion“ ähneln, wobei der Bereich unter den Modulen öffentlich zugänglich ist. 

In beiden Fällen, unabhängig davon, ob eine Beschädigung durch Fahrlässigkeit (Spannung im Glas, falsche Montage, thermische Spannungen usw.) oder durch äußere Einflüsse verursacht wird, besteht grundsätzlich die Gefahr, dass Glassplitter der Baugruppe herunterfallen und Passanten verletzen.

SPEZIFISCHE EMPFEHLUNGEN

  • Vertikal- oder Horizontalverglasungen sind in öffentlich zugänglichen Bereichen nur dann zulässig, wenn im Falle einer Beschädigung eines Verbundglasteils (auch eines PV-Moduls) eine Verletzungsgefahr durch herabfallende Glassplitter ausgeschlossen werden kann.
  • Vertikal- oder Horizontalverglasungen werden mit entsprechend geeignetem Verbundglas (in der Regel Verbund-Sicherheitsglas (VSG) und Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG)) ausgeführt: Die Module sind durch eine Verbundfolie vor dem Zersplittern geschützt, die das Glas nach dem Bruch für eine gewisse Zeit zusammenhalten kann.
  • Horizontale Verbundglassysteme können eine allgemeine Zulassung besitzen, die den Einsatz in bestimmten Bereichen erlaubt.
  • Neben den eingesetzten Materialien haben in der Regel auch die Art der Befestigung und die Anordnung der Module großen Einfluss auf die Nutzung in vertikaler oder horizontaler Position.
  • Grundsätzlich sind Photovoltaik-Module nicht für die Montage in einer horizontalen Baugruppe zugelassen. Dies gilt sowohl für gerahmte als auch rahmenlose Module. PV-Module sind aus technischer Sicht ebenfalls als Glas-Folien-Verbund konzipiert, aber dennoch nicht für den Einsatz als horizontale Verbundbaugruppe zugelassen. Für weitere Informationen zu diesem Thema wenden Sie sich bitte an den jeweiligen Hersteller.
  • Für den Fall, dass PV-Module als Fassaden- oder Horizontallösung vorgesehen sind, ist in der Regel eine bestimmte Art der Befestigung vorgeschrieben (z. B. eine lineare Anordnung laminierter Module).
  • Bei bestimmten Projekten kann ein System, das nicht für den Einsatz in Horizontalanlagen zugelassen ist, als „Ausnahmefall“ genehmigt werden. Eine solche Ausnahmegenehmigung erfordert im Allgemeinen den Nachweis einer bestandenen zerstörenden Prüfung an mehreren Komponenten (bei PV-Modulen kann dies teurer sein als bei Glaskomponenten). Mehrere Prüflinge werden beschädigt und die Verbundfolie muss in der Lage sein, die Bruchstücke über einen bestimmten Zeitraum zusammenzuhalten und so zu gewährleisten, dass keine gefährlichen Splitter herausbrechen und Verletzungen verursachen können.

NORMEN

  • DIN EN 410, Glas im Bauwesen – Bestimmung der lichttechnischen und strahlungsphysikalischen Kenngrößen von Verglasungen; Version: 1998-12
  • DIN 1249-10, Flachglas im Bauwesen; Chemische und physikalische Eigenschaften; Version: 1990-08
  • DIN 1249-11, Flachglas im Bauwesen; Glaskanten; Begriff, Kantenformen und Ausführung; Version: 1986-09
  • DIN 1249-12, Flachglas im Bauwesen, Einscheiben-Sicherheitsglas; Version: 1990-02
  • DIN 1259-1, Glas – Teil 1: Begriffe für Glasarten und Glasgruppen; Version: 2001-09
  • DIN 1259-2, Glas – Teil 2: Begriffe für Glaserzeugnisse; Version: 2001-09
  • DIN EN 14449, Glas im Bauwesen – Verbundglas und Verbund-Sicherheitsglas – Konformitätsbewertung/Produktnorm, Deutsche Fassung EN 14449: 2005 Europäische Norm, Version: Juli 2005
  • DIN 52337, Prüfverfahren für Flachglas im Bauwesen – Pendelschlagversuche; Version: 1985-09
  • DIN 52338, Prüfverfahren für Flachglas im Bauwesen; Kugelfallversuch für Verbundglas; Version: 1985-09
  • DIN 52349, Prüfung von Glas – Bruchstruktur von Glas für bauliche Anlagen. Version: 1977
  • DIN EN ISO 12543-1, Eigenschaften von Verbundsicherheitsglasfolien (Reißfestigkeit und Bruchdehnung)

RICHTLINIEN & VORSCHRIFTEN

  • Entwurf der Technischen Regeln für die Bemessung und Ausführung punktförmig gelagerter Verglasungen, eTRPVn;
  • DIBt TRAV: Technische Regeln für die Verwendung von linienförmig gelagerten Verglasungen;
  • GUV 56.3 Mehr Sicherheit bei Glasbruch;

LITERATUR

Diese Auswahl an Literatur sollte als grundlegendes Referenzmaterial für den Glasbau verwendet werden:

  • Glasfibel. (Herausgeber: Bundesverband des deutschen Flachglas-Großhandels, 1983)
  • Wörner, J D.; Schneider, J. (Autoren): Abschlussbericht zur experimentellen und rechnerischen Bestimmung der dynamischen Belastung von Verglasungen durch weichen Stoß; TU Darmstadt/Deutsches Institut für Bautechnik; 2000
  • Charlier, H.: Bauaufsichtliche Anforderungen an Glaskonstruktionen, Der Prüfingenieur Nr. 11 (1997), S. 44-54
  • Sedlacek, G/Blank, K./Laufs, W/Güsgen, J.: Glas im konstruktiven Ingenieurbau, Bauingenieur Praxis, Ernst & Sohn, 1. Auflage, Berlin, 1999

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